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U18-1 Meisterschafts Turnier in Jona
Durchzogene Sasion geht zu Ende
Heute fand unser letztes Turnier in der U18-1 Meisterschaft statt. Im ersten Spiel war Chur unser Gegner. Im Gegensatz zur Vorrunde spielte Chur um einiges stärker und hatte den Vorteil schon ein Spiel in der ungewohnt grossen Halle absolviert zu haben. Leider konnten wir in diesem Spiel am Anfang nicht unser gewohntes Spiel aufziehen und lagen schnell zurück.Wir verloren den ersten Satz mit 21:25. Im zweiten Satz zogen wir schnell davon und konnten so einen grossen Vorsprung herausholen. Diesen verwalteten wir locker bis zum Ende und gewannen mit 17:25. Im dritten Satz gelang der Start wiederum den Churerinnen besser und wir mussten den ganzen Satz einem Rükstand nacheilen. Zum Schluss fehlte ein wenig der Mut genügend Druck zu machen und man verlor mit 14:16. In der Addition erzielten wir 2 Punkte mehr als Chur aber leider zählen am Schluss die Anzahl gewonnenen Sätze.
Im zweiten Spiel war Thusis unser Gegner. Aufgrund der Tabellensituation war klar, dass Thusis der haushohe Favorit war und unsere Endplatzierung in der Meisterschaft eigentlich schon feststand. Im ersten Satz folgte dadurch ein kleines Experiment für die Zukunft. Wir stellten auf Passeur rechts und auf Spezialisierung um. Dieser Test am letzten Turnier in einem Satz durchzuführen war im Hinblick auf die nächste Saison sehr wichtig. Es war der erste Satz den wir so spielten und wir schafften es keinen einzigen Aufstellungsfehler zu fabrizieren. Wie es immer bei einem solchen Experiment ist hat dies auch seine Nachteile. Man war gedanklich sehr stark damit beschäftigt wohin man sich verschieben muss und demzufolge ging die Konzentration auf den Ball ein wenig verloren. Trotz des klaren Verlustes des ersten Satzes mit 10:25 wurde doch aufgezeigt, dass wenn die Verschiebungen auf dem Feld automatisiert werden, dass dann eine klare Steigerung erzielt werden kann. Um nicht ganz unterzugehen spielten wir den 2. Satz wieder mit Passeur mitte und ohne Spezialisierung. Man konnte aber auch so mit Thusis nicht ganz mithalten und verlor mit 19:25. Spielerisch und vom Kampfgeist her konnte man sich aber stark steigern.
Im dritten Spiel war unser Gegner Jona. Dieses Team war uns vor allem körperlich überlegen und hatten einige Spielerinnen im Einsatz welche auch in der Meisterschaft in einer höheren Liga eingesetzt werden. Im ersten Satz ging das Spiel für uns zu schnell und wir verloren mit 12:25. Im zweiten Satz schonte Jona einige gute Spielerinnen. Unsererseits zeigten wir eine klare Leistungssteigerung. Wir spielten einen unserer besten Sätze in der diesjärigen U18 Meisterschaft und konnten von Beginn weg einige Punkte vorlegen. Beim Stande von 15:10 für uns begann Jona wiederum die besten Spielerinnen einzuwechseln. Leider kam diese Reaktion seitens Jona für uns um ein zwei Punkte zu früh. Trotz des jetzt wieder sehr starken Spiels von Jona konnten wir mithalten und das Spiel blieb bis zum Schluss ausgeglichen. Leider fehlte zum Schluss bei uns das nötige Glück und der Satz ging 23:25 verloren. Dennoch zeigte dieser zweite Satz, dass wir näher an den staken Teams dran sind als was es die Resultate aufzeigen.
Zum Abschluss der diesjährigen Meisterschaft spielten wir gegen Glaronia. Gewillt die Sasion mit einem Sieg abzuschliessen und noch motiviert vom sehr guten zweiten Satz gegen Jona starteten wir in die Partie. Dementsprechend schnell und problemlos gewannen wir mit 25:14. Vermutlich war der Sieg des ersten Satzen zu leicht für uns, was den Effekt hatte, dass wir den zweiten Satz vollkommen verschliefen und genau so klar 14:25 verloren. Mit dem nötigen Willen und Ergeiz das Spiel doch noch zu gewinnen konnten wir im dritten Satz immer ein bisschen vorlegen mit 15:10 gewinnen.
Die Saisonbilanz sieht duchzogen aus. Nach dem letzjährigen klaren Sieg in der U18-2 Meisterschaft und in anbetracht dessen, dass bis auf eine Spielerin alle auch nächste Saison vom Jahrgang her dabei sein können, war es für uns vor allem eine Zwischensaison. Es ging in dieser Saison darum möglichst viele Erfahrungen mit dem schnelleren Spiel, den härteren Services und Angriffen zu sammeln. Trotz des mittelmässigen Abschneidens war es für die Entwicklung des Teams sehr wichtig diese Erfahrungen für die nächste Saison zu sammeln. Es bleibt zu hoffen, dass das Team demensprechend auch zusammengehalten werden kann, weil aber einige Spielerinnen dieses Jahr die Schule beenden werden, wird das nicht so einfach sein. Wenn das Team zusammen bleibt und eventuell noch einige Spielerinnen dazustossen werden (aus dem U18-2 Team oder auch aus anderen Bereichen) bin ich überzeugt, dass wir nächstes Jahr mit den Besten mitspielen können und sogar, wenn alles optimal läuft, um den Meistertitel spielen werden. Auch das Experiment mit der Aufstellung von heute zeigt auf, dass das Team sehr schnell neue Systeme erlernen und umsetzen kann. Um dieses Ziel zu Verfolgen muss sicher die Intensität und die Qualiät des Trainings noch weiter gesteigert werden.
Veröffentlicht am:
21:58:07 21.03.2010
von Hansjürg Bürkli
Letzte Aktualisierung
11:15:00 31.03.2010